Wasser im Ruderblatt
13 Jahre 4 Monate her #1832
von christian
Wasser im Ruderblatt wurde erstellt von christian
wie der Titel schon sagt. Hat noch jemand das Problem - und vor allem wie behoben ?
Ich überlege mir diesen Winter ein neues Ruderblatt zu bauen.
Dachte an nen Kern aus Sperrholz oder Multiplex, und dann
überlaminieren.
Spricht was dagegen oder hat das schon jemand gemacht ??
Ich überlege mir diesen Winter ein neues Ruderblatt zu bauen.
Dachte an nen Kern aus Sperrholz oder Multiplex, und dann
überlaminieren.
Spricht was dagegen oder hat das schon jemand gemacht ??
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13 Jahre 4 Monate her #1833
von eco
eco antwortete auf Wasser im Ruderblatt
Moin,
ich musste zum Glück noch nicht ans Ruder, aber bin mal über eine Zeichnung im Netz gestolpert. Vielleicht hilft sie Dir oder anderen mit ähnlichem Vorhaben ja weiter.
Ruder =15#p4830[/url]
Viel Erfolg!
ich musste zum Glück noch nicht ans Ruder, aber bin mal über eine Zeichnung im Netz gestolpert. Vielleicht hilft sie Dir oder anderen mit ähnlichem Vorhaben ja weiter.
Ruder =15#p4830[/url]
Viel Erfolg!
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13 Jahre 4 Monate her #1834
von magic
magic antwortete auf Wasser im Ruderblatt
Hallo,
Wasser im Ruderblatt ist bei einigen Booten ein Problem und es gibt viele Ansätze zur Lösung.
Neu bauen wie Du es beschrieben hast ist sicher ok, stabil sollte es sein.
Ein Kamerad hat es aus einem Stück Kunststoff gefertigt.
Wasser tritt gerne an den Aufhängungen ein, diese sollten dicht gemacht werden, solltest Du das alte Ruder retten wollen.
Erstmal muss das Wasser raus. An einer tiefen Stelle Loch bohren und es ablassen. Vielleicht auch mehrere Löcher bohren und es über Winter gut gelüftet und beheizt trocknen lassen. Alles versiegeln, wäre auch eine Möglichkeit.
Das Ruder besteht aus zwei GFK Schalen und innen könnte eine Art Schaum sein. Von Kammern habe ich auch schon gehört.
Das alte zu retten ist auf jeden Fall ein Versuch wert.
Gruß M@rtin IF 1777, IF-Boot KV
Wasser im Ruderblatt ist bei einigen Booten ein Problem und es gibt viele Ansätze zur Lösung.
Neu bauen wie Du es beschrieben hast ist sicher ok, stabil sollte es sein.
Ein Kamerad hat es aus einem Stück Kunststoff gefertigt.
Wasser tritt gerne an den Aufhängungen ein, diese sollten dicht gemacht werden, solltest Du das alte Ruder retten wollen.
Erstmal muss das Wasser raus. An einer tiefen Stelle Loch bohren und es ablassen. Vielleicht auch mehrere Löcher bohren und es über Winter gut gelüftet und beheizt trocknen lassen. Alles versiegeln, wäre auch eine Möglichkeit.
Das Ruder besteht aus zwei GFK Schalen und innen könnte eine Art Schaum sein. Von Kammern habe ich auch schon gehört.
Das alte zu retten ist auf jeden Fall ein Versuch wert.
Gruß M@rtin IF 1777, IF-Boot KV
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13 Jahre 4 Monate her #1835
von christian
christian antwortete auf Wasser im Ruderblatt
danke für die Infos.
Werde es erstmal mit abdichten + trocknen versuchen.
wenns nicht reicht kann ich dann ja immernoch ein neues bauen
Gruß
Christian
Werde es erstmal mit abdichten + trocknen versuchen.
wenns nicht reicht kann ich dann ja immernoch ein neues bauen
Gruß
Christian
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13 Jahre 4 Monate her #1843
von Chili
Chili antwortete auf Wasser im Ruderblatt
Hallo zusammen,
wie von Martin beschrieben, besteht das Ruder aus zwei GFK-Schalen. Die BB-Seite muß bei der Fertigung unten gelegen haben, in sie sind entlang der Außenkante ca 12 cm breite Holzprofile mit viel Matte auflaminiert. Etwas ober- bzw. unterhalb der Mitte (gemessen an der Vorderkante) sind zwei Querstreben und in den Hohlräumen, die sich darüber bzw. darunter ergeben eine bzw. zwei bogenförmige Hölzer auflaminiert. Darüber wurde später offensichtlich die SB-Schale gelegt und mit Epoxid/Polyester aufgeklebt. Wenn man bohrt, landet man irgendwo im Holz, im Holzraum oder an einer der Kanten. Eher unbefriedigend.
Ich habe mein Ruderblatt auf der SB-Seite geöffnet: In ca. 10 cm Abstand vom Rand nach innen mit der Säge vom Multi-Tool die äußere Schale auftrennen. Der so entstehende Deckel läßt sich mit einem Stechbeitel abheben, leider nicht am Stück. Bei offenem Ruderblatt erkennt man sehr schnell, wo die Brühe reingekommen ist (Ruderlager) und was wie in Mitleidenschaft gezogen wurde (zum Glück nicht viel, da das Holz innen nochmal eingepackt ist).
Zumachen: Außenkante mit mindestens zwei, besser drei Lagen Gewebestreifen (erst 50, dann 100 mm Breite) und Epoxy abdichten, was eine große Fummelei bei den Ruderlagern bedeutet. Schnittkante anschäften, dünnes Lochblech aus Alu so einlegen und festkleben, dass darauf wieder GFK aufgebaut werden kann. Waren bei mir am Ende acht oder neun Lagen Gewebe mit Epoxy. Danach Unregelmäßigkeiten mit Watertite spachteln, sieben mal VCtar und dann Antifouling drauf. Läßt sich schon wegen der vielen Chemie nicht auf einen Rutsch erledigen.
Hält jetzt die zweite Saison. Test im ersten Herbst brachte keine Gluckergeräusche bei ausgehängtem Ruder. Ablaßschraube habe ich mir erspart.
Wenn mir jemand erklärt, wie hier Bilder eingestellt werden können, gerne...
Viele Grüße
Klaus
wie von Martin beschrieben, besteht das Ruder aus zwei GFK-Schalen. Die BB-Seite muß bei der Fertigung unten gelegen haben, in sie sind entlang der Außenkante ca 12 cm breite Holzprofile mit viel Matte auflaminiert. Etwas ober- bzw. unterhalb der Mitte (gemessen an der Vorderkante) sind zwei Querstreben und in den Hohlräumen, die sich darüber bzw. darunter ergeben eine bzw. zwei bogenförmige Hölzer auflaminiert. Darüber wurde später offensichtlich die SB-Schale gelegt und mit Epoxid/Polyester aufgeklebt. Wenn man bohrt, landet man irgendwo im Holz, im Holzraum oder an einer der Kanten. Eher unbefriedigend.
Ich habe mein Ruderblatt auf der SB-Seite geöffnet: In ca. 10 cm Abstand vom Rand nach innen mit der Säge vom Multi-Tool die äußere Schale auftrennen. Der so entstehende Deckel läßt sich mit einem Stechbeitel abheben, leider nicht am Stück. Bei offenem Ruderblatt erkennt man sehr schnell, wo die Brühe reingekommen ist (Ruderlager) und was wie in Mitleidenschaft gezogen wurde (zum Glück nicht viel, da das Holz innen nochmal eingepackt ist).
Zumachen: Außenkante mit mindestens zwei, besser drei Lagen Gewebestreifen (erst 50, dann 100 mm Breite) und Epoxy abdichten, was eine große Fummelei bei den Ruderlagern bedeutet. Schnittkante anschäften, dünnes Lochblech aus Alu so einlegen und festkleben, dass darauf wieder GFK aufgebaut werden kann. Waren bei mir am Ende acht oder neun Lagen Gewebe mit Epoxy. Danach Unregelmäßigkeiten mit Watertite spachteln, sieben mal VCtar und dann Antifouling drauf. Läßt sich schon wegen der vielen Chemie nicht auf einen Rutsch erledigen.
Hält jetzt die zweite Saison. Test im ersten Herbst brachte keine Gluckergeräusche bei ausgehängtem Ruder. Ablaßschraube habe ich mir erspart.
Wenn mir jemand erklärt, wie hier Bilder eingestellt werden können, gerne...
Viele Grüße
Klaus
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- Aiolos
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13 Jahre 4 Monate her #1852
von Aiolos
Aiolos antwortete auf Wasser im Ruderblatt
Moin,
ich rate von Bastelstunden mit Multiplex und co ab. Das Ruderblatt vom IF oder Folkeboot hat einiges auszuhalten. Ein nasses Ruderblatt könnte im Winterlager auseinander gehen, ohne das es bemerkt wird. Wer denn seine Urlaubsreise startet, könnte unter Umständen etwas für die Seenotrettung werden. Ich habe selbst einmal ein Folke erlebt, daß sein Ruderblatt bei viel Wind und Welle zerlegt hat. Ich habe diesen in einer unmöglichen Rettungsaktion in Hafen geschleppt. Ein Ruderblatt muß berechnet und ein Laminatplan erstellt werden. Ich kenne kaum jemanden, der in der Lage ist selbst ein Rudelblatt zu bauen( inkl. Tempern usw.. Also Finger Weg von den Bastelstunden im Keller, hin zum prof. Bootsbauer und Neu machen lassen.Ich habe seinerzeit mir ein Ruderblatt aus hochfestem SAN Schaumkern angefertigt, nachdem ich dann von CTM einen Laminatplan mit UD und komplexgelege erhalten habe, war ich sehr erstaunt wieviel Lagen so ein Ruderblatt haben muß.
GER 2311
ich rate von Bastelstunden mit Multiplex und co ab. Das Ruderblatt vom IF oder Folkeboot hat einiges auszuhalten. Ein nasses Ruderblatt könnte im Winterlager auseinander gehen, ohne das es bemerkt wird. Wer denn seine Urlaubsreise startet, könnte unter Umständen etwas für die Seenotrettung werden. Ich habe selbst einmal ein Folke erlebt, daß sein Ruderblatt bei viel Wind und Welle zerlegt hat. Ich habe diesen in einer unmöglichen Rettungsaktion in Hafen geschleppt. Ein Ruderblatt muß berechnet und ein Laminatplan erstellt werden. Ich kenne kaum jemanden, der in der Lage ist selbst ein Rudelblatt zu bauen( inkl. Tempern usw.. Also Finger Weg von den Bastelstunden im Keller, hin zum prof. Bootsbauer und Neu machen lassen.Ich habe seinerzeit mir ein Ruderblatt aus hochfestem SAN Schaumkern angefertigt, nachdem ich dann von CTM einen Laminatplan mit UD und komplexgelege erhalten habe, war ich sehr erstaunt wieviel Lagen so ein Ruderblatt haben muß.
GER 2311
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